Wenn an Neujahr mit der legendären „Dakar“ der größte Rally-Raid-Event der Welt startet, beginnt für die amerikanische Reifenmarke BFGoodrich die Jagd auf den zehnten Gesamtsieg bei dieser ultimativen Herausforderung für Mensch und Material.
Bei der diesjährigen Ausgabe peilt BFGoodrich den insgesamt zehnten Triumph und den achten in Folge an. Für die 9.000-Kilometer-Schleife durch Argentinien und Chile vertrauen gut drei Viertel der Pkw-Teams auf die Reifen des führenden Offroad-Spezialisten. BFGoodrich hat eigens für die „Dakar“ den im Vorjahr siegreichen All-Terrain-Pneu nochmals weiterentwickelt. Der neue All-Terrain+ zeigte sich auf mehr als 12.000 Testkilometern in den unterschiedlichsten Geländen noch vielseitiger und zugleich widerstandsfähiger als sein Vorgänger. Als Partner aller wichtigen Werks- und werksunterstützten Teams stellt BFGoodrich den neuen Offroad-Reifen beispielsweise Volkswagen, X-Raid-BMW und der Mannschaft von JMB Straddale Off-Road zur Verfügung. Die amerikanische Marke unterstützt aber nicht nur die favorisierten Prototypen, sondern bietet auch in allen anderen Pkw-Kategorien siegfähige Reifen an. So setzen die Semi-Werksteams der seriennäheren Klassen T1 und T2 auf den bewährten All-Terrain, der sowohl im Wüstensand als auch auf felsigem Untergrund exzellente Performance bietet. Die heckgetriebenen Buggies bevorzugen den traktionsstarken und besonders haltbaren Baja T/A. Für die zahlreichen Amateur-Teams schließlich steht wie im Vorjahr der in 18 Dimensionen verfügbare und besonders vielseitige BFGoodrich Mud-Terrain bereit. |
Laut Reglement dürfen die Werksteams mit Allradfahrzeugen bei der „Dakar“ lediglich einen Reifentyp benutzen. Folgerichtig muss dieser ein echter Alleskönner sein: Ob auf den mit scharfen Steinen durchsetzten Bergstraßen in den Anden, den harten Grasböden der Pampa, den unermesslichen Dünenfeldern der Atacama-Wüste oder in dem zu dieser Jahreszeit nicht unüblichen Schlamm – ein und dasselbe Laufflächenprofil muss bei allen Bedingungen bestens funktionieren. Zugleich soll der Aufbau des Reifens immens haltbar sein. Spitze Steine dürfen ihm ebenso wenig ausmachen wie extreme Radlasten nach Sprüngen, größte Hitze oder 200-km/h-Jagden auf rauem Schotter. Sowohl in puncto Zuverlässigkeit als auch für die optimale Performance kommt dem Reifendruck eine besondere Bedeutung zu. Um auf steinigen Strecken die größtmögliche Haltbarkeit zu erreichen, erhöhen die Fahrer den Druck auf bis zu 3,0 bar. In der Sandwüste hingegen benötigen die Pneus vor allem eine große Aufstandsfläche. Hier senken die Besatzungen den Druck auf rund 1,6 bar ab. Automatische Druckregelsysteme sind für die Teilnehmer der Pkw-Kategorie verboten. Vor diesem Hintergrund weist der neue BFGoodrich All-Terrain+ einen weiteren wichtigen Vorteil auf: Er funktioniert in einem breiteren Luftdruckbereich optimal und erspart den Teams daher manche Zeit raubende Anpassung auf offener Strecke. |
Nach dem überzeugenden Vorjahreserfolg von Volkswagen gelten alle fünf Race Touareg erneut als Siegkandidaten. Am Steuer sitzen mit „Titelverteidiger“ Giniel De Villiers, dem zweifachen Rallye-Weltmeister Carlos Sainz, dem US-amerikanischen Baja-Spezialisten Mark Miller, Neuzugang Nasser Al-Attiyah und dem Brasilianer Mauricio Jose Neves einige der größten Könner ihrer Zunft. Als stärkster Gegner wird das Quartett der vom deutschen X-Raid-Team eingesetzten BMW X3 CC gehandelt. Speerspitze und „Dakar“-Legende Stéphane Peterhansel will nach sechs Triumphen auf dem Motorrad und drei Erfolgen im Geländewagen nun den ersten Dakar-Sieg für die bayerische Marke holen. Mit Juan „Nani“ Roma, Guerlain Chicherit und Leonid Novitsky hat er schnelle teaminterne Konkurrenz. Echter Herausforderer statt nur Farbtupfer im Duell der deutschen Werksmannschaften will das ebenfalls von BFGoodrich unterstützte Team JMB Straddale Off-Road sein. Die „Dakar“-erfahrene Equipe tritt mit mehreren Ex-Werks-Pajero von Mitsubishi an. Die 32. Rallye Dakar startet am 1. Januar 2010 in Buenos Aires. Die argentinische Hauptstadt ist am 17. Januar zugleich Zielort des Events. Die 9.030 Kilometer lange Strecke – davon 4.810 als Wertungsprüfung – besteht aus extrem unterschiedlichen Untergründen. Neben den schnellen Flachetappen durch Argentinien stehen den Teilnehmern steinige Bergpfade und natürlich die Fahrt durch die gigantischen Sanddünen der chilenischen Atacama-Wüste bevor. Die Prüfungen im trockensten Gebiet der Erde stehen in der ersten „Dakar“-Woche auf dem Programm, am 9. Januar ist im nordchilenischen Antofagasta der einzige Ruhetag geplant. |
| Jahr | Fahrer | Marke | Reifen | |||
| 1999 | Jean-Louis Schlesser / Philippe Monnet | Schlesser Buggy | BFGoodrich | |||
| 2000 | Jean-Louis Schlesser / Henri Magne | Schlesser Buggy | BFGoodrich | |||
| 2001 | Jutta Kleinschmidt / Andreas Schulz | Mitsubishi | Michelin | |||
| 2002 | Hiroshi Masuoka / Pascal Maimon | Mitsubishi | BFGoodrich | |||
| 2003 | Hiroshi Masuoka / Andreas Schulz | Mitsubishi | BFGoodrich | |||
| 2004 | Stéphane Peterhansel / Jean-Paul Cottret | Mitsubishi | BFGoodrich | |||
| 2005 | Stéphane Peterhansel / Jean-Paul Cottret | Mitsubishi | BFGoodrich | |||
| 2006 | Luc Alphand / Gilles Picard | Mitsubishi | BFGoodrich | |||
| 2007 | Stéphane Peterhansel / Jean-Paul Cottret | Mitsubishi | BFGoodrich | |||
| 2008 | nicht ausgetragen | |||||
| 2009 | Giniel de Villiers / Dirk von Zitzewitz | Volkswagen | BFGoodrich | |||